2026 spd linsengericht klimaanpassungSPD will Folgen von Hitze und Starkregen mildern

Nach dem Schneefall der vergangenen Tage scheinen Hitze und Starkregen als Folgen des Klimawandels weit entfernt. Doch auch die kalten Niederschläge können eine Folge des Klimawandels sein, da die Dynamik in der Atmosphäre zunimmt und sich Wetterlagen verschieben. Das berichtete Victoria Pasternak, Projektleiterin von Arcadis, in der Auftaktveranstaltung zur Klimafolgenanpassung in Gelnhausen, Gründau und Linsengericht. Arcadis ist von den beteiligten Kommunen mit der Aufstellung eines Klimaanpassungskonzepts beauftragt. Finanziert wird das bis August 2027 laufende Projekt vor allem vom Bundesumweltministerium.

Rahul Ingle, Projektleiter des Integrierten Klimaanpassungskonzepts vor Ort, erläuterte die Erstellung des Konzepts als Gemeinschaftsaufgabe, an der alle Akteure in den Kommunen mitwirken sollten. Das nahmen auch Kommunalpolitiker der SPD Linsengericht zum Anlass, in großer Zahl an der Veranstaltung teilzunehmen. Leider waren die anderen Fraktionen der Linsengerichter Gemeindevertretung nicht vertreten, so dass ein fraktionsübergreifender Austausch im interaktiven Programmpunkt nicht möglich war. Das hinderte die SPD-Vertreter allerdings nicht daran, selbst beobachtete Klimafolgen, Ideen und Fragen an die Pinnwand mit Karten der Gemeinde anzuheften. 

In den kommenden Jahren dürften sich nach Erkenntnissen der Klimaforschung die Zahl der Hitzetage und die Niederschläge häufen. Hier gilt es nach Ansicht der SPD gegenzusteuern. Dazu sollen vor allem Versickerungsmöglichkeiten, Hochwasserschutz und schattenspendende Bäume beitragen. Linsengericht hat bereits mit der Unterstützung naturnaher Gärten eine Maßnahme zur Vermeidung von versiegelten „Schottergärten“ ergriffen. Weitere Maßnahmen sollen insbesondere Schäden durch Hitze und Starkregen vermeiden.