Landtagsabgeordneter Maximilian Ziegler, Landrat Thorsten Stolz, Bernd Becker, Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost, Hubert Faust, Vorsitzende Karin Eichhorn, Hans Jürgen Wolfenstädter und 2. Vorsitzender Bernd Klippel (von links).

Jahresabschluss der SPD Linsengericht

Willy-Brandt-Medaille für Hans Jürgen Wolfenstädter

Ehrungen verdienter Mitglieder standen beim geselligen Jahresabschluss der SPD Linsengericht im Eidengesäßer „Dorfkrug“ im Mittelpunkt. Eine besondere Ehre wurde dabei dem Großenhäuser Hans Jürgen Wolfenstädter zuteil. Er erhielt neben der Ehrung für 50-jährige Parteizugehörigkeit auch die für besondere Verdienste um die Sozialdemokratie vorgesehene Willy-Brandt-Medaille.

Wolfenstädter war über Jahrzehnte Mitglied der Gemeindevertretung, Ortsbeiratsmitglied und auch Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, hat Initiativen wie die Bürgerfahrten auf Gemeindeebene gestartet und organisiert.

„Er steht für einen Sozialdemokraten, der unsere Ideale in die Gesellschaft trägt“, spielte Thorsten Stolz, Landrat des Main-KinzigKreises, im Beisein des hessischen Landtagsabgeordneten Maximilian Ziegler und der Linsengerichter SPD-Vorsitzenden Karin Eichhorn auch auf das vielfältige Engagement Wolfenstädters abseits der kommunalpolitischen Bühne an, beispielsweise beim TV Lützelhausen oder dem Sportkreis.

Geehrt für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Bernd Becker aus Altenhaßlau, lange Jahre Fraktionsvorsitzender in der Gemeindevertretung, der auf vielen politischen Ebenen bis hin zum Kreistag als „Stratege und Vordenker“ die Politik der SPD in Linsengericht und Main-Kinzig geprägt hat. Und auch Ortsvorsteher Hubert Faust, so der Landrat weiter, verkörpert als „Geislitzer durch und durch“ und Ansprechpartner vor Ort sozialdemokratische Kommunalkompetenz. Faust wurde für 25-jährige Zugehörigkeit zur Partei geehrt.

Landrat Thorsten Stolz rief zuvor die rund 50 versammelten Mitglieder auf, im kommenden Kommunalwahlkampf „Gas zu geben“. Zwar steht die SPD Bundeseben derzeit vor sehr großen Herausforderungen, die SPD im Main-Kinzig-Kreis und auch in Linsengericht aber gut aufgestellt und stark in der Bürgerschaft verwurzelt.

Als gestaltende Kraft im Kreis habe man dafür gesorgt, dass die Ganztagsbetreuung ebenso gesichert wird wie Zukunft der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern. Dass Alten- und Pflegezentren oder auch der Glasfaserausbau in Eigenregie betrieben würden, sei alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Mit der Akademie für Gesundheit und Pflege sowie dem Azubi-Campus habe man wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Astrid Rost, Bürgermeisterkandidatin der Linsengerichter SPD, appellierte an die Mitglieder, sich kraftvoll und engagiert im Bürgermeister- und Kommunalwahlkampf einzubringen Und Markus Luderer, Spitzenkandidat der Linsengerichter SPD für die Gemeindevertretung, ergänzte, dass es eine starke SPD-Fraktion brauche, um die Bürgermeisterin politisch unterstützen zu können.