Die SPD-Fraktion Linsengericht bedauert die Zurückhaltung bei der Sicherheit & Sauberkeit im Bahnhofsumfeld

Die SPD Linsengericht bedauert die Entscheidung der Gemeindevertretung, den Änderungsantrag zum Thema Sicherheit & Sauberkeit im Bahnhofsumfeld nicht weiter zu beraten. Drei Fraktionen lehnten den Verweis in den Haupt- und Finanzausschuss ab, obwohl der Antrag ausdrücklich darauf zielte, die im Geschäftsgang befindlichen Themen sinnvoll zu ergänzen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen.  

Die Ablehnung kommt aus Sicht der SPD zu früh und ohne ausreichende Prüfung. Der Bahnhof Gelnhausen wird im Zuge des viergleisigen Ausbaus bis 2028 umfassend modernisiert und erfährt damit auch auf der Linsengerichter Seite eine deutliche Aufwertung. Gerade in dieser Phase wäre es sinnvoll gewesen, Fragen der Sicherheit, Sauberkeit und Aufenthaltsqualität frühzeitig mitzudenken. Zumal die hygienische Situation der bestehenden Unterführung bereits mehrfach Anlass zur Kritik gab .  

Die Mandatsträger werden regelmäßig über den Baufortschritt und die Maßnahmen informiert, sodass eine sachgerechte Beratung im Ausschuss möglich gewesen wäre. Auch das Sicherheitsprogramm KOMPASS, auf das sich mehrere Fraktionen berufen, befindet sich zwar im Geschäftsgang, ist aber noch nicht beschlossen. Es kann daher derzeit keine Grundlage ersetzen, um die von Fraktion KRÜN benannten Punkte strukturiert zu prüfen und mit kommunalen Maßnahmen zu verzahnen.

Mit der neuen Unterführung entsteht ein repräsentativer Zugang zu Linsengericht, ein „Tor zur Gemeinde“, das nicht unvorbereitet bleiben sollte. Der SPD-Änderungsantrag hatte den ursprünglichen KRÜN-Antrag bewusst zu einem reinen Prüfantrag weiterentwickelt, um rechtliche Zuständigkeiten, Kosten und Abstimmungsbedarfe mit externen Stellen sauber zu klären. Eine solche Prüfung hätte keine Vorfestlegung bedeutet, sondern lediglich die Grundlage geschaffen, später fundiert zu entscheiden.  

Die SPD Linsengericht sieht in der Ablehnung daher eine verpasste Chance, die laufenden Entwicklungen konstruktiv zu begleiten und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einzubinden. Sie wird das Thema weiter aufmerksam verfolgen und sich dafür einsetzen, dass Sicherheit und Sauberkeit im Bahnhofsumfeld nicht aus dem Blick geraten.