
Martinsschule, Geisbergschule und Haselaschule im Mittelpunkt
Main-Kinzig-Kreis investiert rund 21 Millionen Euro in die Linsengerichter Schulen
Linsengericht – Rund 21 Millionen Euro investiert der Main-Kinzig-Kreis aktuell und in den kommenden Jahren in die Schulen in der Gemeinde Linsengericht. Ziel ist es, die Schulen baulich „fit für die Zukunft“ zu machen, betonte Landrat Thorsten Stolz im Gespräch mit Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost. „Diese Investitionen stärken unsere Gemeinde als Schul-, Bildungs- und Familienstandort“, sagt Astrid Rost. „Es sind gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, engagierte Schulgemeinden und Familien in Linsengericht.“
Drei Schwerpunkte: Martinsschule, Geisbergschule, Haselaschule
Die Martinsschule profitiert bereits von umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Weitere Projekte sind in den kommenden Jahren geplant. Für die Martinsschule stehen insgesamt rund 13 Millionen Euro bereit, darunter Maßnahmen wie die Erneuerung der Haustechnik, umfangreiche Sanierungen und der Bau eines neuen Therapiebeckens.
Für die Geisbergschule und die Haselaschule laufen derzeit die Planungen. Im Fokus stehen bauliche Erweiterungen zur Sicherstellung der Ganztagsbetreuung, einschließlich Mensen, Küchen und zusätzlicher Betreuungsräume. Für die beiden Standorte in Altenhaßlau und Eidengesäß sind in der Finanzplanung des Main-Kinzig-Kreises für 2027 und 2028 insgesamt acht Millionen Euro vorgesehen.
„Als Mutter und langjähriges Vorstandsmitglied im Betreuungsverein der Geisbergschule weiß ich, wie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist“, betont Astrid Rost. „Vor diesem Hintergrund begrüße ich die geplanten Investitionen in die bauliche Verbesserung der Schulkinderbetreuung ausdrücklich.“
Bildung als zentrales politisches Handlungsfeld
Landrat Thorsten Stolz unterstreicht die Bedeutung von Bildung und Schulen für den Main-Kinzig-Kreis: „Aktuell und in den kommenden Jahren investieren wir rund 363 Millionen Euro in unsere Schulen. Dafür danke ich dem Kreistag, der diese Maßnahmen mit großer Mehrheit unterstützt.“
Astrid Rost und Thorsten Stolz waren sich einig, dass der Ausbau der Kinderbetreuung auf allen Ebenen ein zentrales Handlungsfeld ist. Gleichzeitig betonten sie die Notwendigkeit, dass Bund und Land ausreichend finanzielle Mittel für die kommunale Ebene bereitstellen: „In Berlin und Wiesbaden werden neue Rechtsansprüche und Standarderhöhungen beschlossen – die Kosten tragen jedoch zunehmend Städte, Gemeinden und Landkreise. Wir fordern die strikte Einhaltung des Konnexitätsprinzips: Wer bestellt, muss auch bezahlen.“
Beide machten abschließend deutlich: „Die kommunale Ebene setzt die rechtlichen Vorgaben gerne um, doch diejenigen, die neue Vorgaben machen, müssen auch die nötigen Finanzmittel für Investitionen und laufenden Betrieb bereitstellen.“ Hier waren sich Astrid Rost und Thorsten Stolz einig, dass dies immer wieder parteiübergreifend von der kommunalen Ebene bei Verantwortlichen in Bund und Land platziert werden muss.